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Baby Switch – was ist das genau und welche Vorteile habe ich davon?

Last updated on 5. Mai 2020

Immer mehr Freizeitparks setzen auf den Baby Switch. Dieser Trend kommt wie so oft aus den USA und ich finde es gar nicht so schlecht, dass dieses System auch in immer mehr deutschen Freizeitparks angewendet wird.

Hintergründe

Freizeitparks sind in der Regel für die ganze Familie gedacht und das ist auch gut so. Schließlich ist dies auch meist der Hauptgrund weshalb man einen solchen Park besucht, Spaß mit der Familie zu haben und einen schönen Tag zusammen zu verbringen.

Leider ist es aufgrund von TÜV-Vorgaben und Parkordnungen häufig so, dass nicht jede Attraktion für alle geeignet ist aufgrund von Größen- und Altersangaben oder gesundheitlichen Einschränkungen.

Das Angebot des Baby Switch hat meist allerdings eine Altersbeschränkung. So gilt dies nahezu immer nur für Familien mit Kleinkindern bis 3 Jahre.

Folgendes Szenario spielt sich nun also in den Freizeitparks ab:

Die fiktive Familie Spaßig ist in den ersten Stunden des Besuches so einige Karussells, Rundfahrgeschäfte und Bootfahrten gefahren, die Kinder sind glücklich und haben Spaß.

Nun hat jedoch in diesem Park eine völlig neue Achterbahn mit einigen Weltrekorden eröffnet, die Papa Spaßig gerne fahren möchte. Aber auch Mama Spaßig ist so begeistert von der Bahn, dass auch sie damit fahren möchte.

Wie für eine neue Bahn üblich sind die Wartezeiten nicht gerade gering und betragen über 60 Min. Die Kinder für diese Zeit komplett alleine ohne Aufsicht zu lassen, das geht nicht.

Auch abwechselnd zu fahren und zweimal 60 Min. zu warten ist kaum machbar, da man so wertvolle Zeit im Park verliert und auch die Kinder irgendwann ungeduldig und quängelig werden.

Schließlich wird dann einer der beiden auf die Fahrt verzichten um auf die Kinder aufzupassen, während der andere sich in die Warteschlange stellt.

Am Ende des Tages verlässt die Familie Spaßig den Park und ist leider ein wenig traurig und enttäuscht nicht alles erlebt zu haben.

Das muss nicht sein, denken sich auch viele Freizeitparks und haben daher den Baby Switch eingeführt.

So funktioniert es

Dieses System erlaubt beiden Elternteilen die Fahrt mit einer Attraktion, ohne dass diese sich erneut anstellen müssen. Hier gibt es verschiedene Varianten:

Die Familie stellt sich gemeinsam an der Attraktion an (so muss auch niemand draußen warten), in der Station angekommen informiert man den Mitarbeiter das man den Baby Switch nutzen möchte. Nun fährt also zunächst der eine Elternteil mit der Bahn und anschließend tauscht er den Sitzplatz mit dem Partner und dieser fährt ebenfalls mit der Bahn.

In einigen Parks gibt es auch spezielle Tickets die man einlösen kann wenn der Erste mit der Bahn gefahren ist, damit geht man dann zum Ausgang oder eine separate Warteschlange der Attraktion und darf direkt einsteigen.

Informiert euch am besten vor eurem Besuch, ob der jeweilige Park diesen Service anbietet und wie das ganze genau funktioniert. Alternativ könnt ihr euch auch im Park einfach an das jeweilige Service-Center wenden. Dort bekommt ihr auch die entsprechenden Tickets/Ausweise, falls diese benötigt werden.

Was sagt ihr zum Baby Switch oder habt ihr gar so einen Service schon mal genutzt? Wie sind eure Erfahrungen?

Folge mir auf:

Ein Kommentar

  1. […] Viele Parks haben deshalb den sogenannten „Baby Switch“. Diese Möglichkeit finde ich super für Attraktionen die man als Eltern fahren möchte, die aber für Kinder nicht geeignet sind. Wie das genau funktioniert erfahrt ihr ausführlich in meinem Beitrag über den Baby Switch. […]

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