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Disneylandbesuch Mai 2019

Last updated on 13. Dezember 2019

Ich habe mir eine neue Kategorie überlegt und möchte euch in Zukunft häufiger über meine Erlebnisse bei meinen Freizeitparkbesuchen informieren. Ich finde jeder Besuch ist anders und man macht immer neue Erfahrungen die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Wichtig sind mir hierbei natürlich auch Tipps die ich euch geben kann und was mir an dem Besuch gut oder schlecht gefallen hat.

 

Letzte Woche ging es für uns 5 Tage ins Disneyland Paris. Was wir dort tolles erlebt haben möchte ich euch heute kurz zusammenfassen.

Also auf geht’s!

 

Anreise

Am Montag den 13.5. machten wir uns vormittags auf den Weg nach Paris. Da es eine normale Woche außerhalb der Ferien war, war der Verkehr sehr ruhig und wir sind super durchgekommen.

Da wir mit dem Auto anreisten, mussten wir in Frankreich Maut für die Autobahn bezahlen. Man könnte dies auch vermeiden, die Fahrzeit würde sich dadurch aber um fast 2 Stunden erhöhen, was es uns nicht wert war.

Für den Hin- und Rückweg zusammen haben wir knapp 62 € bezahlt.

Man könnte auch mit dem Zug in unserem Fall über Frankfurt oder mit dem Flugzeug anreisen. Für unseren Zeitraum war jedoch beides deutlich teurer als mit dem PKW. Außerdem ist man so etwas flexibler und kann auch mehr shoppen 😉

 

Wir erreichten unser Hotel gegen 16 Uhr. Übernachtet haben wir im HiPark by Adagio Serris. Das Hotel ist ziemlich das nördlichste Gebäude des Val d´Europe einem Einkaufs- und Hotelkomplex nähe dem Disneyland.

HiPark by Adagio Serris Val d‘Europe

Das Hotel an sich macht von außen einen tollen Eindruck. Die Fassade ist, wie auch alle anderen Gebäude in diesem Gebiet sehr schön gestaltet und hat einen typisch französischen Touch. Die Beschreibung außen hui, innen pfui trifft auf dieses Hotel leider zu. Die Zimmer waren doch schon deutlich abgewohnt, überall waren Schrammen, Beschädigungen und fleckige Teppiche zu finden. Des Weiteren geht es in den Apartments doch deutlich beengt zu und dabei waren wir nur zu zweit und hatten schon extra ein größeres Zimmer mit separatem Doppelbett gebucht. Dieses kann ich auf jeden Fall empfehlen, da die Klappcouch doch einen recht unbequemen Eindruck machte, auch wenn das Zimmer etwas teurer ist.

Doppelbett im Appartment
Kochecke
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Wohnbereich

Achtet bei der Buchung unbedingt darauf, dass ihr ein Appartement habt. Das Studio Zimmer hat lediglich die besagte Klappcouch.

 

Nachdem wir uns etwas im Hotel ausgeruht hatten ging es zunächst in das benachbarte Shoppingcenter. Dort deckten wir uns im Primark mit Disney-Merchandise ein und holten uns im Supermarkt etwas zu Essen für die nächsten Tage. Der Supermarkt ist wirklich riesig und bietet eine wahnsinnig gute Auswahl. Diesen kann ich daher sehr empfehlen falls man etwas Geld sparen möchte und sich selbst verpflegt.

Am Abend sind wir dann mit unserer vorläufigen Jahreskarte zum Park gefahren. Mit der Magic Flex (sowie auch mit der Magic Plus und Infinity) kann man kostenlos auf dem Parkplatz parken. Dies hat auch mit der vorläufigen Karte, welche ich über die Disney Hotline bestellt hatte, wunderbar geklappt.

Zurnächst hatten wir aber Hunger und sind zu Vapiano etwas essen gegangen. Der Standard dort ist der gleiche wie in Deutschland, von daher gab es dort nichts zu meckern. Bezahlt habe ich für eine Pizza mit Getränk knapp 20 €.

Leider hatte das Jahreskartenbüro schon geschlossen, der vorläufige Pass gilt jedoch nur für einmaligen Zutritt in den Park weshalb wir zur City Hall gegangen sind (dort befindet sich die Besucherinformation). Die Dame dort hat uns geraten, dass wir am nächsten Morgen zur Kasse 12 an den Walt Disney Studios gehen sollten. Dort haben wir dann auch unseren endgültigen Jahrespass erhalten.

Die City Hall hilft bei Fragen rund um den Park

Als Abschluss des Tages sind wir dann noch das neue Phantom Manor gefahren, da ich das noch nie gefahren bin und des Öfteren gehört hatte, dass es noch „Startschwierigkeiten“ hat. Somit war das gleich abgehakt.

Phantom Manor – nach der Renovierung wieder geöffnet

 

14.5. – Tag 1 in den Studios

So sind wir also am nächsten Tag zunächst zur Kasse der Walt Disney Studios gegangen und haben unsere Jahreskarte abgeholt.

Da wir schon mal da waren gingen wir also auch gleich in die Studios. Dort fuhr ich zunächst den Hollywood Tower of Terror.

Dieser beinhaltet einen Free-Fall-Tower, der jedoch alles andere als gewöhnlich ist. Lasst euch einfach überraschen.

Als nächstes holten wir uns einen Fast Pass bei Ratatouille. Das FastPass System im Disneyland ist für jeden kostenlos. Man geht einfach zu den Automaten in der Nähe der Attraktion, scannt seine Eintrittskarte und erhält den Pass mit einer aufgedruckten Zeitspanne. In diesem Zeitraum kehrt man wieder zurück und begibt sich zum FastPass Eingang an der Attraktion. Und schon kann das Vergnügen losgehen.

Fastpass im Disneyland Paris

Hier kommt ein Trackless System zum Einsatz. Das heißt die Wagen fahren nicht auf festen Schienen sondern „frei“. Das ganze wird mit Magnetschienen im Boden realisiert. Das schöne dran ist, dass es unterschiedliche Fahrwege gibt. Das heißt selbst bei mehreren Fahrten erlebt man immer etwas neues und es wird nicht langweilig.

Brunnen vor der Attraktion Ratatouille

Aufgrund eines Defektes war die 3D-Funktion leider nicht aktiv. Zwei Tage später funktionierte das ganze aber wieder. Im direkten Vergleich finde ich die 3D-Version einen Tick besser. Es war aber auch in 2D sehr schön.

Durch diesen Pass ersparten wir uns 50 Min. Da wir nun eine Stunde Zeit hatten bis unser Zeitslot dran war, gingen wir zum benachbarten Crush´s Coaster.

Dort gibt es leider keinen FastPass, daher blieb uns nichts Anderes übrig als die 45 Min. Wartezeit zu ertragen. Diese lohnen sich mMn aber auf jeden Fall.

Nach der Fahrt begann die Show „Mickey and the Magician“ welche wir uns dann auch angesehen haben. Leider war die Organisation hier sehr chaotisch. Erst wurde die eine Seite der Warteschlange rein gelassen, danach die anderen. Es waren noch sehr viele Plätze frei und trotzdem wurden die Leute dort nicht hingelassen da angeblich „reserviert“. Als wir schon auf dem Weg nach oben waren wurden auf einmal die Plätze freigegeben und die Dame winkte uns zu sich. Leider waren andere Besucher da rücksichtsloser und haben sich einfach hingesetzt.

So saßen wir am Ende dann direkt am Gang hinter den Rollstuhlplätzen und haben entsprechend nicht wirklich etwas gesehen. Die Show an sich war aber wunderschön gemacht und hat uns sehr gefallen.

 

Nach 3 Stunden verließen wir die Studios wieder, da doch recht viele Attraktionen umgebaut wurden oder wegen Wartungsarbeiten geschlossen hatten.

Wir begaben uns also in den Hauptpark, da laut App dort die Wartezeiten sehr gering sein sollten. Dort drehten wir erstmal gemütlich eine Runde durch den Park und fuhren anschließend Big Thunder Mountain, eine meiner Lieblingsbahnen dort. Danach ging es weiter zu den Pirates of the Caribbean.

Da wir langsam Hunger hatten gingen wir zum Café Hyperion da ich unbedingt den BB-8 Burger essen wollte.

Das BB-8 Menü im Café Hyperion

Das hat sich definitiv gelohnt. Der Burger war sehr lecker. Was ich von den Chicken Nuggets welche man für 3 € zusätzlich (4 Stück) zum Menü bestellen konnte, nicht behaupten kann. Diese haben doch eher nach Pappe geschmeckt und waren nicht sehr lecker. Auch die Pommes waren nur lauwarm, da diese doch recht lange unter einer Warmhaltestation liegen. Das Dessert war dagegen dann wieder sehr lecker, auch wenn es noch nicht richtig aufgetaut war. Bezahlt haben wir für das ganze Menü 19.99 €. Dieses haben wir uns geteilt, da wir mittags nicht gerne mit vollem Magen durch den Park laufen

Anschließend ging es für mich eine Runde zu Hyperspace Mountain. Dort nutzte ich den Single Rider Eingang, da meine Frau die Bahn nicht fahren wollte.

Hyperspace Mountain im Bereich Discoveryland

Dort wartete ich 10 Min. im Gegensatz zu 40 Min in der normalen Warteschlange.

Die Fahrt hat mir wirklich gut gefallen, bisher kannte ich nur die Space Mountain: Mission II. Die Bahn ruckelt aber leider doch stellenweise sehr.

 

Danach sind wir dann noch ein bisschen durch die Shops geschlendert und haben schon mal geschaut was wir uns evtl. kaufen möchten.

Da wir doch noch etwas erschöpft von der Anreise am Vortag waren sind wir gegen Nachmittag wieder zurück zum Hotel gelaufen. Abendessen gab es dann auf dem Zimmer.

 

Tag 2 – im Disneyland Park

Am zweiten vollen Tag haben wir zunächst gemütlich ausgeschlafen und sind gegen 11 Uhr wieder zum Park gelaufen, da der Shuttle Bus mal wieder nicht kam (das ist uns in der Woche häufiger passiert, die Zeiten sind also allenfalls Richtwerte. Wir sind die ganze Woche nicht einmal mit dem Bus gefahren, zu Fuß waren wir immer schneller).

Als erstes sind wir zu Peter Pan und haben uns einen FastPass geholt, da diese Attraktion sehr beliebt ist. So haben wir uns wieder knapp eine Std. Wartezeit gespart.

In der Zwischenzeit sind wir nochmal Pirates of the Carribean gefahren, da die Wartezeit nur 10 Min. betrug. Weiter ging es noch zu Indiana Jones eine Runde durch den Tempel drehen.

Danach ging es zu Mat Hatter´s Tea Cups. Eine witzige Teetassenfahrt die immer wieder Spaß macht. Da wir schon mal in der Ecke waren, sind wir gleich noch Le Pays des Contes de Fées (eine Bootsfahrt durch die verschiedenen Disney-Märchen) und Casey Junior gefahren, da wir bei unserem letzten Besuch doch tatsächlich gar nicht in dieser Ecke waren (Schande über uns).

Front-Row bei Casey Jr. 🥳😆

Nun ging es weiter ins Frontierland um eine Runde mit dem Dampfer über den See zu drehen und noch eine Runde mit der Big Thunder Mountain durch die Mienen und Berge zu sausen.

 

Big Thunder Mountain im Themenbereich Frontierland

Da es schon wieder weit nach Mittag war meldete sich so langsam der Hunger also gingen wir ins Fuente del Oro um uns eine Portion Fajitas und Churros zu gönnen. Als Menü kostet das ganze 15,99 € mit Beilage und Getränk.

Danach stand wieder eine Runde bummeln durch die Shops an um das Essen zu verdauen.

Wir sind dann auch wieder zurück zum Hotel gelaufen um uns etwas auszuruhen. Gegen 19 Uhr sind wir, diesmal wieder mit dem Auto, zum Park gefahren und haben zunächst bei
Five Guys etwas gegessen. Ein Burger kostet hier knapp 11 € und man kann sich Belag und Saucen nach Belieben auswählen. Der Preis ist schon etwas hoch, die Qualität dafür aber super.

Cheeseburger bei Five Guys 🤤

Wir sind dann noch eine Runde durch den Disneyland Park gelaufen, haben ein paar Wiederholungsfahrten gemacht und uns einen guten Platz für die Show gesucht.

 

Leider fiel eine französische Familie dann sehr negativ auf. Sie stellen sich 10 Min. bevor die Show begann direkt vor uns. Als meine Frau meinte sie sehe nichts, sind sie ganze 10 cm nach links gerutscht nur um zu Beginn der Show dann ihr Kind auf den Arm zu nehmen, sodass wir wieder nichts gesehen haben.

Als auch auf erneuten Hinweis keine Reaktion kam haben wir uns einen anderen Platz gesucht. Leider war die Sicht dort nicht so schön, aber besser als gar nichts zu sehen.

Blick auf Illuminations

Ich finde so ein Verhalten sehr unverschämt aber leider kommt dies immer häufiger vor. Ich kann daher nur an jeden appellieren als gutes Beispiel voran zu gehen und Rücksicht auf die anderen Besucher zu nehmen. Nur so lässt sich dieser Trend vielleicht wieder umkehren. Wir sind ja schließlich in Disneyland, dieser sollte auch der „Happiest Place on Earth“ bleiben.

 

Sichtlich erschöpft vom langen Tag sind wir dann nur noch ins Bett gefallen. Wir waren froh mit dem PKW gefahren zu sein, da der Parkplatz doch recht leer war und wir so schnell wieder im Hotel waren. Der Shuttle Bus kam erst knappe 30 Min. später, was wir am Getrampel und Gepolter der Gäste im Zimmer über uns deutlich gemerkt haben. Leider war das Hotel insgesamt sehr hellhörig.

 

Tag 3 – wieder zuerst in die Studios.

Nach einer sehr kurzen Nacht ging es am nächsten Tag wieder etwas später mit dem Auto zum Park. Auf Laufen hatten wir keine Lust da uns von den Vortagen schon die Füße schmerzten. Aber  nützt ja nichts, im Disneyland wird nicht gejammert! Wir sind ja nicht zum Spaß hier – äh… oder doch?

 

Wir gingen gegen Mittag zunächst in die Studios und schauten uns die Stark Expo und das Tanzen mit den Guardians of the Galaxy an. Beides sehr unterhaltsam, hat uns aber nicht vom Hocker gehauen.

Anschließend fuhr ich eine Runde Rock´n´Rollercoaster, der ja bekanntlich im September für eine Umthematisierung schließt. Ich hoffe das auch die Fahreigenschaften etwas verbessert werden, die Bahn war schon ganz schön ruckelig. Da ich kein Aerosmith Fan bin, weine ich der Thematisierung auch nicht so sehr nach und bin auf das Marvel-Thema gespannt.

 

Ich habe mir dann noch schnell für 12,99 € einen Groot-Trinkbecher inkl. Getränk als Souvenir geholt und danach sind wir wieder in den Disneyland Park gegangen.

Ich bin Groot – ist er nicht süß

Dort wollten wir noch Mickeys Philharmagic ansehen. Ein netter 4D-Film mit tollen Effekten und natürlich der nötigen Disney Magie.

Am Nachmittag sind wir dann, wie soll es auch anders sein, shoppen gegangen. Wir haben uns alle Sachen gekauft welche wir uns schon an den ersten Tagen angesehen haben.

Mit vollen Taschen ging es dann zum Auto und zurück zum Hotel.

Noch schnell ein Abstecher zum Supermarkt um Familie und Freunden ein paar Sachen mitzubringen die es bei uns nicht gibt.

 

Da die letzten Tage sehr geschlaucht haben, haben wir es uns nur noch im Zimmer gemütlich gemacht, zu Abend gegessen und den Urlaub entspannt ausklingen lassen.

 

Abreise

Am letzten Tag hatten wir den Park nicht mehr besucht, da das Wetter umgeschlagen hat und es sehr bewölkt war. Wir haben uns dann lieber schon morgens auf den Heimweg gemacht, was auch gut war da wir den ein oder anderen Stau noch mitnehmen sollten.

Nach fast 8 Std. Fahrt haben wir dann wieder unser Zuhause erreicht.

 

Fazit:
Es waren wieder ein paar wundervolle Tage im Disneyland Paris. Diesmal zwar nicht in einem Disneyhotel, dafür sind wir jetzt stolze Jahreskartenbesitzer und kommen sicher nochmal wieder.

Etwas schade finde ich, dass die Studios aktuell eigentlich mehr aus Bauzäunen denn etwas anderem bestehen. Das tat der Unterhaltung aber keinen Abbruch.

Generell kann man aber sagen, dass hierdurch in den Studios doch deutlich mehr los war als im Hauptpark. Schließlich verteilen sich die Gäste auf viel weniger Attraktionen. Gegen Abend ist der Andrang dort aber deutlich geringer weshalb ich einen Besuch gegen Nachmittag/Abend eher empfehlen kann.

 

Ich hoffe euch hat dieser Bericht gefallen und ich würde mich freuen, wenn ihr auch in Zukunft wieder bei meinen Parkberichten rein schaut.

Zum Schluss noch ein paar Bilder:

So ein toller Spot zum ausruhen

It all started with a mouse

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