Zum Inhalt springen

Tipps & Tricks – Freizeitpark mit Kindern

Last updated on 27. November 2019

Ein Besuch im Freizeitpark mit Kindern?

Da ich häufig meine beste Freundin und seit kurzem stolze Mama mit ihrem Kleinen besuche, kamen wir auch auf das Thema Freizeitpark zu sprechen und wie das wohl so ist mit kleinem Anhang. Es ist doch zunächst mal ungewohnt, wenn man früher einfach mit seinen Freunden in den Park spazieren konnte und jetzt plötzlich an so vieles Denken muss.

Gemeinsam mit ihr habe ich für die vielen Eltern da draußen ein paar Tipps zusammen geschrieben um gerade mit bzw. wegen den Kindern einen tollen Tag in einem Freizeitpark haben zu können.

  1. Vorbereitung ist Alles

Natürlich braucht so ein Freizeitparkbesuch immer eine gewisse Vorbereitung, mit Kindern wird diese jedoch um einiges Umfangreicher.

Je nach Alter des Kindes muss man da schon an viele Sachen denken, brauch ich einen Buggy, Snacks, Wechselklamotten usw. daher ist mein erster Tipp auf jeden Fall frühzeitig mit der Planung beginnen.

Freizeitpark mit Kindern
Planung ist alles

Kann man im Erwachsenenalter einen Besuch vielleicht sogar schon für den nächsten Tag planen, sollte man dies mit Kindern definitiv einige Tage, bei längeren Trips sogar Wochen oder Monate im Voraus planen. Natürlich kommt das auch immer auf den persönlichen Typ an. Der eine ist eben spontaner, während dem anderen die Haare schon beim Gedanken ans Kofferpacken zu Berge stehen.

Dennoch kann eine gute Vorbereitung nicht schaden. Fährt man mit mehreren Personen kann es sogar Sinn machen einen größeren Mietwagen zu nehmen um alle Leute inkl. Equipment unterzubringen.

Gerade auch das Budget sollte vorher feststehen um zu sehen ob man noch Verpflegung o.ä. einpackt oder ob man alles vor Ort kaufen möchte. Informiert euch auch rechtzeitig über mögliche Rabatte in den Parks.

  1. Die Kids frühzeitig mit einbinden

Für einen erfolgreichen Tag im Freizeitpark mit Kindern ist es ganz wichtig die Kiddies frühzeitig mit in die Planung einzubeziehen. Natürlich sollte die grobe Planung (vor allem das finanzielle) geklärt sein, denn nichts ist schlimmer als seine Kinder enttäuschen zu müssen, weil irgendwas doch nicht klappt.

Man sollte aber auf jeden Fall mit den Kindern sprechen was sie sich wünschen oder was sie von solch einem Tag erwarten. Gerade wenn man nur wenig Geld zur Verfügung hat sollte man mit den Kindern vorab sprechen was möglich ist und was nicht. Man kann z.B. abmachen, dass man die Verpflegung selbst mit in den Park nimmt und sich jedes Kind dort eine Kleinigkeit (z.B. ein Eis / Süßigkeiten oder ein Souvenir) aussuchen darf. So kann man einen möglichen Streit schon vorher umgehen.

Dem entsprechend kann man dann auch den richtigen Park auswählen. Denn was bringt es in einen Park zu fahren in dem riesige Achterbahnen stehen, dass Kind sich aber auf solche Bahnen gar nicht traut oder man eine Wasserratte hat die lieber plantschen geht.

  1. Die Anreise

Wichtig bei der Fahrt mit Kindern ist immer die Beschäftigung. Gerade bei längeren Fahrzeiten wird den Kids schnell langweilig, da reicht die reine Vorfreude oft nicht aus. Daher unbedingt Spiele oder andere Beschäftigungen einplanen. Ein Klassiker ist auch immer wieder „Kennzeichen raten“ oder ähnliche interaktive Spiele wie „ich sehe was, was du nicht siehst“. Du wirst sehen, selbst dir (außer dem Fahrer natürlich) wird die Zeit vorkommen wie im Flug.

Auch eine Kleinigkeit zu Knabbern und etwas zu trinken sollte man immer Griffbereit haben.

Vielleicht bekommt ihr ja vorab schon Broschüren oder Parkpläne vom Park und könnt so den Kindern schon auf der Fahrt ein paar Infos geben oder gemeinsam schon mal den groben Tagesablauf festlegen.

Viele größere Parks haben auch eigene Smartphone-Apps mit denen man die Wartezeiten checken kann und auch viele Informationen zu den Attraktionen erhält.

Schaut vielleicht einfach die Tage vor eurem Besuch immer mal in die App um grob die Wartezeiten einschätzen zu können.

  1. Ausstattung für den Tag im Park

Wichtig für einen Tag im Freizeitpark mit Kindern sind auf jeden Fall Wechselklamotten, ein Handtuch und genug Snacks und Getränke. Im Sommer definitiv noch ausreichend Sonnenschutz, da gerade Kinder hier sehr empfindlich sind. Auch ein Regenschirm kann nicht schaden.

school-1634755_1920
Die richtige Ausrüstung ist wichtig

Viele Parks bieten mittlerweile Wasserspielplätze oder andere tolle Attraktionen zum Austoben, da ist es immer gut, wenn man etwas zum Wechseln bzw. abtrocknen hat schließlich möchte man nicht riskieren das die Kinder krank werden.

Bei kleineren Kindern ist auch immer ein Buggy oder Bollerwagen sinnvoll, da die Wege im Park doch recht lang sind und dementsprechend schnell anstrengend werden aber auch Rucksäcke, Jacken usw. finden dort ihren Platz und müssen nicht getragen werden. Solche Wagen kann man häufig auch günstig oder gar kostenlos vom Park ausleihen. Hier sollte man jedoch frühzeitig abklären, ob diese ausreichend verfügbar sind.

  1. Wartezeiten erträglich gestalten

Gerade mit Kindern kann es bei längeren Wartezeiten schnell anstrengend werden. Deshalb ist auch hier eine gute Planung wichtig. Wie bereits oben erwähnt sollte man immer die Wartezeiten im Blick haben, entweder per App oder auf den Anzeigetafeln im Park.

So kann man immer sehen wo gerade wenig los ist und entsprechend diese Attraktionen als nächstes ansteuern. Ein wichtiger Tipp ist auch gerade Themenbereiche die viele Attraktionen für Kinder haben entweder früh morgens oder am späten Nachmittag zu besuchen. Viele Gäste konzentrieren sich anfangs auf die großen Highlights des Parks und begeben sich dann zur Mittagszeit in die „ruhigeren“ Bereiche um dort etwas zu essen und die Kinder spielen zu lassen.

Dreht man das ganze um, kann man in der Mittagszeit von geringeren Wartezeiten bei den großen Attraktionen profitieren.

Einige Parks bieten teils kostenlos, meistens jedoch kostenpflicht sogenannte Fastpässe oder Zeittickets an. Hier kann man sich mithilfe eines kleinen Gerätes oder eines zusätzlichen Tickets die Wartezeit an den Attraktionen sparen bzw. deutlich reduzieren und sofort einsteigen. Diese Pässe sind allerdings meistens sehr teuer und man muss wirklich gut überlegen ob man diese nutzen möchte.

  1. Baby Switch

In den Freizeitpark mit Kleinkindern, das geht nicht? Doch!

Vor Allem die Disney-Parks sind hier natürlich Vorreiter in Sachen Familien- und Kinderfreundlichkeit und ziehen seit Jahren viele Familien gerade auch mit Kleinkindern an.

Viele Parks haben deshalb den sogenannten „Baby Switch“. Diese Möglichkeit finde ich super für Attraktionen die man als Eltern fahren möchte, die aber für Kinder nicht geeignet sind. Wie das genau funktioniert erfahrt ihr ausführlich in meinem Beitrag über den Baby Switch.

  1. Ruhepausen

Ganz wichtig ist auch immer, dass man viele Ruhepausen, gerade für die Eltern *lach*, einplant. Man sollte sich vor dem Besuch klarmachen, dass man mit Kindern nicht den ganzen Tag durchpowern kann um möglichst viele Attraktionen zu schaffen oder möglichst viele Achterbahnen zu „counten“.

Auch sollte man bedenken, dass Kinder oft ihren eigenen Kopf haben. Daher nehmt unbedingt Rücksicht auf die Kleinen wenn sie gerade mal keine Lust mehr haben zu warten oder die Show öde finden. Hier muss man als Erwachsener dann einfach zurück stecken und eben etwas anderes machen.

pause
Pausen nicht vergessen

Daher ist es gut, wenn sich jeder sein persönliches Highlight aussucht was er unbedingt besuchen möchte. Hat man alles abgehakt kann man immer noch die anderen Attraktionen besuchen. Aber auch die teils sehr hochwertigen Shows in den Parks bieten eine gute Möglichkeit um eine kleine Pause einzulegen und dennoch etwas zu erleben. Checkt daher unbedingt immer die Showzeiten.

Hier sollte man beachten immer mind. 30 Min. vor Showbeginn einzutreffen um sich noch gute Sitzplätze zu sichern.

  1. Single Rider nutzen

Wie eben schon erwähnt mögen Kinder keine langen Wartezeiten und sind schnell genervt.

Daher bietet es sich an, falls der Park dies anbietet, die sogenannte Single Rider Warteschlange zu nutzen. Hier werden freie Einzelplätze mit einer Person aufgefüllt. Dadurch sinkt die Wartezeit oft um einiges und der Rest der Family muss nicht solange warten. Trotzdem könnt ihr eure Lieblingsattraktionen genießen. Eine Win-Win-Situation quasi.

Fazit:

Ja ein Freizeitparkbesuch mit Kindern klingt zunächst mal anstrengend und wenig nach Vergnügen. Mit der richtigen Vorbereitung und der richtigen Einstellung schafft man es aber dennoch einen tollen Tag zu erleben ohne große Enttäuschungen oder Stress. Schließlich möchte man an so einem Tag einfach mal dem Alltag entfliehen und in andere Welten eintauchen.

Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Tipps ein Stück weiterhelfen und wünsche euch einen tollen Tag und viele schöne Erlebnisse in den Freizeitparks dieser Welt.

Folge mir auf:
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Follow by Email
Facebook
Facebook
Instagram
Telegram